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Rheumatoide Arthritis: Mehr als Rebellion der Gelenke

Rheumatoide Arthritis kann den Körper und die Psyche beeinträchtigen. Erfahre, wie die Symptome aussehen und wie rheumatoide Arthritis diagnostiziert und behandelt wird.


Rheumatoide Arthritis ist mehr als eine Gelenkkrankheit | Dein RheumaCoach

Das Wichtigste in Kürze


° Rheumatoide Arthritis kann nicht nur die Gelenke betreffen, sondern auch Organe und Gewebe.

° Die Krankheit kann die Psyche in Mitleidenschaft ziehen und zum Beispiel zur Depression führen.

° Rheumatoide Arthritis wird meistens mit einer Kombination aus Medikamenten und Anpassungen des Lebensstils behandelt.

° Die Diagnose der Erkrankung kann langwierig sein.



 

Inhalt | Rheumatoide Arthritis





 

Rheumatoide Arthritis: Was ist das?


Rheumatoide Arthritis ist eine sehr verbreitete Form von Rheuma. Lies mehr zu: Was ist Rheuma?


Rheumatoide Arthritis ist eine chronische entzündliche Erkrankung, die vor allem die Gelenke betrifft. Im Volksmund wird rheumatoide Arthritis deshalb oft Gelenkrheuma. Früher wurde sie chronische Polyarthritis genannt. Sie kann sich auch auf andere Körpersysteme auswirken und zum Beispiel das Herz, die Lunge oder die Augen betreffen.


Rheumatoide Arthritis kann sich durch Schmerzen, Steifheit und Schwellungen äußern und Beweglichkeit der Gelenke einschränken.


Was viele Menschen nicht wissen: Rheumatoide Arthritis ist eine Autoimmunerkrankung. Das bedeutet, dass der eigene Körper sich gegen sich selbst richtet. Bei rheumatoider Arthritis richtet er sich gegen Gewebe im Gelenkinneren und verursacht Entzündungen.


Wenn der Entzündungsprozess bei einer rheumatoider Arthritis unbehandelt bleibt, zerstört er mit der Zeit Knorpel, Knochen und Bänder des Gelenks. Abgestorbene Partikel werden durch weiße Blutkörperchen beseitigt, die weitere entzündliche Stoffe freisetzen. Der Beginn eines Teufelskreises.


Ohne Behandlung werden die betroffenen Gelenke immer unbeweglicher bis sie völlig versteifen. Betroffene haben starke Schmerzen, werden oft arbeitsunfähig und verlieren Lebensqualität.


Die Symptome und der Verlauf einer rheumatoiden Arthritis können stark variieren. Eine rheumatoide Arthritis kann plötzlich auftreten, aber auch langsam und zunächst unbemerkt entstehen.


 

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Rheumatoide Arthritis: Symptome - welche gibt es?


Wie macht sich rheumatoide Arthritis bemerkbar? Die ersten Anzeichen können von Person zu Person variieren. Oft entwickeln sich die Symptome nach und nach.


Einige der häufigsten Symptome von rheumatoider Arthritis sind:


  • Schmerzen und Steifheit in den Gelenken, vor allem in den Morgenstunden oder nach längerem Sitzen

  • Schwellungen in den Gelenken

  • Rötungen und Wärme in den entzündeten Gelenken

  • allgemeine Schwäche und Müdigkeit

  • Gewichtsverlust

  • Fieber oder Nachtschweiß


Zu den körperlichen Symptomen können psychische Symptome hinzukommen. Lies mehr darüber


Rheumatoide Arthritis beginnt oft in den Fingern. Hier findest du mehr dazu.


Viele Symptome von rheumatoider Arthritis sind eher allgemeiner Art und können auch bei anderen Erkrankungen auftreten. Deshalb ist es sehr wichtig, die Symptome unbedingt von einer Rheumatolog:in abklären zu lassen.


Eine frühzeitige Diagnose und Therapie kann helfen, die Krankheit zu kontrollieren und bleibende Schäden zu verhindern.


Mit dem Rheuma-Selbsttest kannst du prüfen, ob du Symptome einer rheumatoiden Arthritis hast.


Alles Wichtige über Rheumaschübe liest du hier


 

Wie kann rheumatoide Arthritis die Psyche belasten?


Die meisten Menschen denken: Rheumatoide Arthritis ist eine körperliche Erkrankung. Das greift aber zu kurz: Eine rheumatoide Arthritis kann die Psyche in Mitleidenschaft ziehen. Einige der häufigsten psychischen Belastungen bei rheumatoider Arthritis sind:

  • Depression

  • Angst

  • Stress

  • Belastung des Selbstbildes

  • Eingeschränkte Lebensqualität

  • Soziale Isolation


Depression

Etwa ein Drittel der Menschen mit rheumatoider Arthritis leidet an Depressionen. Sie können durch die körperlichen Beschwerden und die Belastungen durch die Erkrankung entstehen. Inzwischen ist bekannt, dass Entzündungen beim Entstehen von Depressionen eine Rolle spielen können. Die rheuma-bedingten Entzündungen führen dazu, dass das Immunsystem Botenstoffe freisetzt, welche mit Depressionen in Verbindung gebracht werden.


Angst

Einige Patient:innen mit rheumatoider Arthritis berichten über Angstzustände. Sie können durch die unsichere Zukunft mit der Krankheit und die Angst vor Gelenkschäden und Arbeitsunfähigkeit verursacht werden oder durch die Angst vor dem nächsten Schmerzschub.


Stress

Chronischer Stress kann sich negativ auf das Schmerzempfinden bei rheumatoider Arthritis auswirken. Das bedeutet: Schmerzen werden stärker wahrgenommen. Über den Zusammenhang von Rheuma und Stress


Einschränkung der Lebensqualität

Betroffene können so beeinträchtigt sein, dass sie alltägliche Dinge nicht mehr allein tun können oder es ihnen schwerfällt, soziale Beziehungen aufrecht zu erhalten. Das kann die Lebensqualität beeinträchtigen.


Belastung des Selbstbildes

Die körperliche Symptome können Menschen mit rheumatoider Arthritis an ihren Fähigkeiten zweifeln lassen und ihr Selbstwertgefühl infrage stellen. Körperliche Einschränkungen können außerdem dazu führen, dass Betroffene sich nicht mehr attraktiv finden. Zum Beispiel kann die Wahl der Kleidung eingeschränkt sein, weil bestimmte Schuhe nicht mehr problemlos getragen werden können.


Soziale Isolation

Rheumatoide Arthritis kann dazu führen, dass die Betroffenen ihre sozialen Aktivitäten einschränken müssen und damit ihre soziale Unterstützung einbüßen.


Die psychischen Belastungen können sich gegenseitig beeinflussen. Es ist wichtig, sie zu behandeln, um die Lebensqualität bei rheumatoider Arthritis zu erhalten.


Lies hier: Mentale Gesundheit bei Rheuma



 

Bei Rheuma kann Coaching eine sinnvolle Unterstützung sein.


 

Rheumatoide Arthritis: Behandlung - welche Optionen gibt es?


Rheumatoide Arthritis wird in der Regel mit einer Kombination von Medikamenten und Veränderungen des Lebensstils behandelt. Als Ergänzung können Ärzt:innen Physiotherapie und Ergotherapie verschreiben, um die Beweglichkeit zu verbessern und schonende Bewegungsmuster zu erlernen.


Die Ziele der Behandlung von rheumatoider Arthritis sind:

  • die Entzündung in den Gelenken zu reduzieren

  • Schmerzen und Steifheit zu lindern

  • die Funktion der Gelenke zu verbessern

  • den Fortschritt der Erkrankung zu verlangsamen


Rheumatoide Arthritis wird oft mit folgenden Medikamenten behandelt:

  • NSAR (nicht-steroidale Antirheumatika) wie Diclofenac oder Ibuprofen. Sie können die Schmerzen und Entzündungen lindern.

  • Kortikosteroide wie Prednisolon. Sie hemmen die rheuma-typischen Entzündungen und Schmerzen und Steifheit bessern.

  • DMARD (krankheitsmodifizierende Antirheumatika) wie Methotrexat (MTX), Sulfasalazin, Hydroxychloroquin oder Leflunomid. Sie können das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen und das Risiko von Gelenkschäden reduzieren.

  • Biologika wie TNF-alpha-Blocker (Adalimumab, Etanercept, Infliximab), Interleukin-6-Blocker (Tocilizumab) oder B-Zell-Blocker (Rituximab).


Zu den Veränderungen im Lebensstil gehören zum Beispiel:

  • Gewichtsreduktion bei Übergewicht

  • Rauchstopp

  • regelmäßige Bewegung (mehr dazu)

  • rheuma-gerechte Ernährung


Vagus-Nerv-Stimulation

Einen neuen Behandlungspfad verfolgt die sogenannte Vagus-Nerv-Stimulation (VNS). Erste Studien haben gezeigt, das VNS Entzündungen bei rheumatoider Arthritis hemmen kann. Lies weiter: Vagusnerv stimulieren


Nicht jede Patient:in reagiert gleich auf eine Therapie. Jede Behandlung sollte individuell angepasst sein. Oft ist ein Mix von verschiedenen Therapieformen nötig, um die Symptome angemessen zu behandeln, den Fortschritt der Erkrankung zu verlangsamen und eine Remission zu erreichen.


 

Rheumatoide Arthritis: Ernährung als Medizin?


Ernährung kann rheumatoide Arthritis leider nicht heilen. Aber: Eine ausgewogene, rheuma-gerechte Ernährung kann dazu beitragen, das Fortschreiten von rheumatoider Arthritis zu verlangsamen und die Symptome der Erkrankung zu lindern. Folgeerkrankungen können ebenfalls vermieden werden. Lies weiter: Verbotene Lebensmittel bei Rheuma


Es gibt keine spezielle Diät für Menschen, die rheumatoider Arthritis haben. Aber: Es gibt aber einige Empfehlungen für die Ernährung bei rheumatoider Arthritis. Dazu gehören:


  • Omega-3-Fettsäuren

  • Antioxidantien

  • Ballaststoffe

Omega-3-Fettsäuren

Diese Fettsäuren können Entzündungen hemmen. Sie kommen zum Beispiel in Fisch wie Lachs, Makrele und Sardinen, in Algen und in Leinöl vor.


Antioxidantien

Eine ausreichende Zufuhr von Antioxidantien wie Vitamin E und C, Beta-Carotin und Selen kann antientzündlich wirken.


Ballaststoffe

Ausreichend Ballaststoffe können eine gesunde Darmflora fördern, welche sich positiv auf rheumatoide Arthritis auswirkt. Außerdem können Ballaststoffe das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren, die bei rheumatoider Arthritis häufig vorkommen.


Rezepte für eine antientzündliche Ernährung findest du hier


 

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Wie wird rheumatoide Arthritis diagnostiziert?


Um eine rheumatoide Arthritis festzustellen, benutzt der Arzt oder die Ärztin in der Regel verschiedene Untersuchungsmethoden:

  • eine körperliche Untersuchung

  • eine Anamnese

  • Blutuntersuchungen

  • bildgebende Untersuchungen


Einige der Untersuchungen, die zur Diagnose von rheumatoider Arthritis, gemacht werden können, sind:

  • Blutuntersuchungen

  • Bildgebende Verfahren

  • Synovialflüssigkeitsanalyse


Blutuntersuchungen

Dabei werden bestimmte Entzündungsmarker untersucht. Das sind zum Beispiel:

  • C-reaktives Protein (CRP)

  • Rheumafaktor (RF)

  • Anzeichen von Anämie (niedrigem Hämoglobin)

  • Leukozytose (erhöhter Anzahl von weißen Blutkörperchen)

Bildgebende Verfahren

Sie können Veränderungen in den Gelenken zeigen, zum Beispiel die Verdickung von Gelenkflächen und Veränderungen in den Gelenkspalten. Diese sind typisch für rheumatoide Arthritis. Bildgebende Verfahren sind zum Beispiel: Ultraschall, Röntgenaufnahmen und Rheumascan.

Synovialflüssigkeitsanalyse

Dazu wird eine Probe der Flüssigkeit in der Gelenkschmiere genommen und untersucht. Der Test kann wertvolle Informationen über den Zustand des Gelenks und dessen Funktion liefern.


Wenn rheumatoide Arthritis früh diagnostiziert und behandelt wird, kann das dazu beitragen, das die Krankheit langsamer voranschreitet und die Lebensqualität erhalten bleibt.


 

Was bedeuten die Blutwerte bei rheumatoider Arthritis?


Bei einer rheumatoider Arthritis können die Blutwerte verändert sein. Das ist für die Diagnose und Kontrolle der Erkrankung wichtig.


Dies sind einige wichtige Blutwerte, die bei rheumatoider Arthritis überwacht werden:

  • Entzündungsmarker

  • Rheumafaktor

  • Anämie

  • Leukozytose


Entzündungsmarker

Ein erhöhter Wert von C-reaktivem Protein (CRP) und/oder erythrozyten sedimentationsrate (ESR) kann auf eine aktive Entzündung im Körper hinweisen. Dieser Wert kann bei rheumatoider Arthritis erhöht sein.


Rheumafaktor (RF) und anti-citrulliniertes Peptid-Antikörper (ACPA)

Ein positiver Test auf Rheumafaktor oder ACPA kann ein Indikator für rheumatoide Arthritis sein, ist jedoch nicht spezifisch.


Anämie

Ein niedriger Hämoglobinspiegel (Anämie) kann auf eine Infektion oder andere gesundheitliche Probleme hindeuten.


Leukozytose

Eine erhöhte Anzahl von weißen Blutkörperchen (Leukozytose) kann auf eine Entzündung im Körper hinweisen.


Doch: Alle diese Blutwerte sind nicht spezifisch für rheumatoide Arthritis und können auch durch andere Erkrankungen verursachen werden.


Für eine gesicherte Diagnose von rheumatoider Arthritis ist es wichtig, außer den Blutwerten die klinischen Symptome, der Ergebnisse einer körperlichen Untersuchung und der bildgebenden Untersuchungen betrachtet.


Eine regelmäßige Kontrolle dieser Blutwerte kann dazu beitragen, das Fortschreiten der Erkrankung zu verfolgen und die Wirksamkeit der Behandlung zu überprüfen.


 

Brauchen Menschen mit rheumatoider Arthritis mehr Mikronährstoffe?


Durch die rheuma-typischen Entzündungen braucht der Körper Nährstoffe. Deshalb kann es sinnvoll sein, Mikronährstoffe als Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, um die Symptome der Erkrankung zu lindern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.


Einige wichtige Mikronährstoffe für Rheumatiker sind:


Omega-3-Fettsäuren

Omega-3 ist einer der Omega-Fettsäuren und hat entzündungshemmende Eigenschaften und können dazu beitragen, Entzündungen in den Gelenken zu reduzieren.


Vitamin D

Ein Mangel an Vitamin D kann das Risiko von Gelenkschäden erhöhen und die Entzündungen in den Gelenken verschlimmern. Ausreichend Vitamin D kann dazu beitragen, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und die Schmerzen und Steifheit in den Gelenken zu lindern.


Vitamin E

Es wirkt entzündungshemmend. Es kann dazu beitragen, das Risiko von Gelenkschäden zu reduzieren.


Antioxidantien

Vitamin E und C, Beta-Carotin und Selen sind Antioxidantien, die dazu beitragen können, Entzündungen im Körper zu minimieren.


 

Kann man mit rheumatoider Arthritis noch arbeiten?


Das hängt vom Verlauf und von dem Grad der Beeinträchtigung ab.


In Deutschland sind etwa 25 Prozent der Menschen mit rheumatoider Arthritis innerhalb von 5 Jahren nach der Diagnose arbeitsunfähig. So lautet das Ergebnis einer Studie aus dem Jahr 2019. Diese Zahl kann in fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung ansteigen.


Nicht immer führen körperliche Beschwerden zur Arbeitsunfähigkeit bei rheumatoider Arthritis. Auch die psychischen Belastungen durch die Krankheit können arbeitsunfähig machen. Hierzu gehören zum Beispiel Depressionen und Angstzustände.


Eine frühzeitige und adäquat Behandlung kann helfen, das Risiko von Arbeitsunfähigkeit zu reduzieren und die Lebensqualität erhalten.


 

Wie verläuft eine rheumatoide Arthritis?


Die Krankheit verläuft sehr unterschiedlich. Die Beschwerden einer rheumatoiden Arthritis können mit der Zeit langsam zunehmen oder lange Zeit unverändert bleiben.


Sie können aber auch in Schüben auftreten. Entzündung und Schmerzen werden dann plötzlich stärker und lassen nach einiger Zeit wieder nach.


Bei einem Schub oder wenn die rheumatoide Arthritis weit fortgeschritten ist, kann es zu einer tiefgreifenden Erschöpfung - einer Fatique - kommen.


Wenn rheumatoide Arthritis nicht behandelt wird, kann die Entzündung auf weitere Gelenke übergreifen. Schmerzen nehmen dadurch zu, die Bewegungsfähigkeit wird eingeschränkt und die betroffenen Gelenke verformen sich. Betroffene haben starke Schmerzen. Viele können keiner Erwerbsarbeit mehr nachgehen und büßen Lebensqualität ein.


Rheumatoide Arthritis kann aber auch systemisch verlaufen. Das bedeutet, dass sie auch andere Bereiche des Körpers betreffen kann. Beispielsweise Augen, Herz, Lunge und andere Organe.


Im Laufe der Zeit kann rheumatoide Arthritis zu Einschränkungen im Alltag führen. In einer Studie wurden Menschen mit rheumatoider Arthritis zehn Jahre nach Beginn ihrer Krankheit befragt. Die Ergebnisse waren:

  • Rund 50 % der Teilnehmenden berichteten von leichten Einschränkungen durch die rheumatoide Arthritis.

  • Etwa 40 % nannten mittelschwere Einschränkungen.

  • Etwa 10 % gaben erhebliche Einschränkungen im Alltag an.

Die Einschränkungen bestanden zum Beispiel in Schwierigkeiten beim Aufstehen und Anziehen oder beim Zubereiten von Essen, wie beim Öffnen von Verpackungen, Flaschen oder Gläsern.


​Was ist Fatique?

​Fatique tritt als Begleiterscheinung verschiedener chronischer Krankheiten auf. Bei rheumatoider Arthritis kommt sie häufig vor.

Eine Fatique ist ein Zustand erheblicher anhaltender Schwäche und schneller Erschöpfung. Häufig kommen Symptome wie Kopf-, Hals- oder Gelenkschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen hinzu. Normale Erholungsprozesse und Schlaf reichen nicht, um eine Fatique zu beheben.


 

Beeinflusst rheumatoide Arthritis die Lebenserwartung?


Menschen mit einer unbehandelten rheumatoiden Arthritis haben eine mehr als doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit früher als die Normalbevölkerung zu versterben.


Ihre Lebenserwartung ist im Schnitt um 3-13 Jahre geringer. Schäden am Herz und an Blutgefäßen sind die Haupttodesursachen bei rheumatoider Arthritis.




Fazit zu rheumatoider Arthritis


Rheumatoide Arthritis ist eine komplexe, chronisch-entzündliche Erkrankung, die den Körper und die Psyche beeinträchtigen kann. Sie betrifft nicht nur die Gelenke, sondern kann auch andere Körperteile beeinflussen.


Eine frühzeitige Diagnose und Therapie kann helfen, bleibende Schäden zu vermeiden und die Krankheit zu kontrollieren. Die Behandlung besteht in der Regel aus einer Kombination von Medikamenten und dem Anpassen des Lebensstils wie der Ernährung.


Menschen mit rheumatoider Arthritis können von einem Coaching profitieren, um zu lernen, ihre Krankheit selbst gut zu managen. Ein professioneller Rheuma Coach kann dabei helfen, die Krankheit besser zu bewältigen und die Lebensqualität bei Rheuma zu steigern.


Durch eine individuelle Betreuung und gezielte Unterstützung können Betroffene lernen, besser mit ihren Symptomen umzugehen, ihren Alltag entsprechend anzupassen und ihre körperliche und psychische Gesundheit zu erhalten oder zu verbessern.


Ein Rheuma Coaching kann auch hilfreich sein, um den Umgang mit Angehörigen und Arbeitskolleg:innen zu verbessern und die Kommunikation mit Ärzt:innen und anderen Gesundheitsdienstleister:innen zu erleichtern.


Wenn du dich dafür interessierst, empfehle ich dir ein Beratungsgespräch zu vereinbaren, um mehr darüber zu erfahren, wie ein Coaching für Dich persönlich aussehen könnte. Geh den ersten Schritt in Richtung eines besseren Lebens mit Rheuma! Jetzt Beratung buchen


 

FAQ zu rheumatoider Arthritis

Was ist rheumatische Arthritis?

Das ist eine andere Bezeichnung für rheumatoide Arthritis. Dabei handelt es sich, um eine chronische entzündliche Erkrankung, die vor allem die Gelenke betrifft, aber auch andere Körpersysteme beeinträchtigen kann. Rheumatoide Arthritis ist eine Autoimmunkrankheit.

Seronegative rheumatoide Arthritis: Was bedeutet das?

Ist rheumatoide Arthritis heilbar?

Erhöht rheumatoide Arthritis das Risiko für andere Krankheiten?

Was ist ein Rheumascan?



 

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Martina Janning | Rheuma Coach & Psychologische  Beraterin

Martina Janning

Rheuma Coach & Hypnose Coach, Medizinjournalistin


Martinas Herz schlägt für Gesundheit und Medizin. Als Rheuma Coach und hypnose Coach ist ihre Vision, dass Menschen mit entzündlichem Rheuma uneingeschränkt tun können, was sie lieben.


Weil mehr möglich ist, als viele denken: mit einen ganzheitlichen Ansatz der Kopf, Körper und Seele gleichermaßen berücksichtigt. Erfahre mehr auf Martinas Website chronischgutleben.com Folge ihr auf Instagram und Facebook


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