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Ist es Rheuma? Anzeichen, die jeder kennen sollte

Rheuma-Anzeichen sind vielfältig. In diesem Beitrag erfährst du die wichtigsten Hinweise auf Rheuma. Lies auch, wie Ärzt:innen Rheuma-Anzeichen auf den Grund gehen und eine Rheuma-Diagnose stellen.


Ärztin hält Hand von Mann mit Rheuma-Symptomen

Inhalt | Rheuma-Anzeichen




 

Was sind Rheuma-Anzeichen?

Es gibt eine Vielzahl von Rheuma-Anzeichen, weil es viele verschiedene Rheuma-Erkrankungen gibt. Es werden vier Hauptgruppen von Rheuma unterschieden:

  • Entzündlich-rheumatische Erkrankungen

  • Degenerativ-rheumatische Erkrankungen

  • Chronische Schmerzsyndrome des Bewegungsapparates

  • Stoffwechselerkrankungen mit rheumatischen Beschwerden


Welche Rheuma-Arten es gibt, liest du im Beitrag Was ist Rheuma?


 

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Rheuma-Anzeichen – welche gibt es?


Die Anzeichen für Rheuma unterscheiden sich und hängen davon ab, welche Rheuma-Art jemand hat. Alle Rheuma-Erkrankungen haben jedoch ein Symptom gemeinsam: Schmerzen.


Hier sind einige Beispiele für die Anzeichen von Rheuma:



Beispiel: Anzeichen für rheumatoide Arthritis

Rheumatoide Arthritis zeigt sich an den Gelenken. Sie sind zum Beispiel geschwollen, sehr warm und schmerzen. Hinzu kommen allgemeine Anzeichen für Krankheit wie zum Beispiel Abgeschlagenheit oder Müdigkeit, erhöhte Temperatur oder Nachtschweiß. Mehr über Rheuma im Finger im Anfangsstadium erfährst du hier


Beispiel: Anzeichen für Morbus Bechterew

Typische Anzeichen für Morbus Bechterew sind Rückenschmerzen und Schmerzen im Bereich des Kreuzbein-Darmbein-Gelenkes. Auch morgendliche Steifheit und eingeschränkte Beweglichkeit, Gelenkentzündungen und Schmerzen an der Achillessehne oder Ferse sowie Augenentzündungen können Anzeichen für Morbus Bechterew sein. Morbus Bechterew gehört zu den Spondylarthritiden.



Beispiel: Anzeichen für Gicht

Anzeichen für Gicht sind heftige Schmerzen im großen Zeh. Manchmal ist das Knie- oder Sprunggelenk, das Grundgelenk des Daumens oder der Mittelfuß betroffenen. Zu den weiteren Symptomen gehören: Die Gelenke sind gerötet und geschwollen. Teilweise tritt Fieber auf.



Beispiel: Anzeichen für Arthrose

Typische Hinweise sind sogenannte Anlaufschmerzen, bei denen Gelenke nach einer Ruhepause weh tun. Ein weiteres Anzeichen ist Belastungsschmerz. Er tritt nach einer Belastung eines Gelenks auf und macht sich oft im Knie bemerkbar, zum Beispiel beim Treppensteigen. Bei fortgeschrittener Arthrose können Entzündungen hinzukommen, die sich durch Schwellungen und Rötungen zeigen.


Wie du einen Rheumaschub erkennst und behandeln kannst, erfährst du hier


 

Rheuma-Diagnose: Wie wird Rheuma festgestellt?


Es gibt verschiedene Arten von Rheuma, und die Diagnose kann sich von Fall zu Fall unterscheiden. In der Regel wird der Rheumatologe oder die Rheumatologin die Patient:in zunächst körperlich untersuchen und eine Anamnese machen, um die Symptome zu erfassen.


Körperliche Untersuchung

Die Ärzt:in untersucht die Gelenke der Patient:in auf Schmerzen, Schwellungen, Rötungen und eingeschränkte Beweglichkeit.


Anamnese

Die Ärzt:in stellt Fragen zu den Symptomen wie Schmerzen, Steifheit und Schwellungen in den Gelenken, zur medizinischen Vorgeschichte der Patient:in und ihrer oder seiner Familiengeschichte.

Danach können weitere Test folgen, um die Diagnose zu bestätigen. Weitere Tests sind zum Beispiel:

  • Blutuntersuchungen

  • Bildgebende Verfahren


Blutuntersuchungen

Es werden bestimmte Entzündungsmarker im Blut bestimmt, aber auch Rheumafaktoren und andere Autoantikörper im Blut nachgewiesen.



Bildgebende Verfahren

Sie können Veränderungen in den Gelenken und im umgebenden Gewebe zeigen. Zu den bildgebenden Verfahren gehören zum Beispiel:

  • Röntgenaufnahmen

  • Ultraschall

  • MRT, auch MRI genannt

  • Rheumascan


In manchen Fällen kann es erforderlich sein, eine Gewebe- oder Gelenkprobe zu entnehmen, um die Diagnose zu bestätigen oder um die Art des Rheumas zu bestimmen.


Die Diagnose von Rheuma kann schwierig sein, weil die Symptome oft denen von anderen Krankheiten ähneln. Es kann eine Zeit dauern, bis die richtige Diagnose gestellt werden kann.


 

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Rheuma: Blutwerte – was sagen sie aus?


Bei Rheuma-Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis, systemischer Lupus erythematodes, Morbus Bechterew oder Psoriasis-Arthritis können bestimmte Blutwerte verändert sein. Deshalb werden sie bestimmt, um eine Diagnose stellen zu können.


Blutuntersuchungen können auch dazu beitragen, den Schweregrad des Rheumas zu bestimmen und den Verlauf der Erkrankung zu überwachen.


Dies sind einige wichtige Blutwerte, die Rheuma-Symptomen überprüft werden können:

  • Rheumafaktor

  • CCP-Antikörper

  • ANA

  • CRP

  • Blutsenkungsgeschwindigkeit

  • HLA-Test


Rheumafaktor

Der Rheumafaktor (RF) ist ein Antikörper, der bei etwa 80 Prozent der Menschen mit rheumatoider Arthritis gefunden wird. Ein hoher Rheumafaktor im Blut kann ein Anzeichen für diese Erkrankung sein.


CCP-Antikörper

Antikörper gegen citrulliniertes Protein (CCP) sind in etwa 60 bis 70 Prozent der Fälle von rheumatoider Arthritis vorhanden. Ein Test auf CCP-Antikörper kann deshalb bei der Diagnosestellung dieser Erkrankung hilfreich sein.


ANA

Antinukleäre Antikörper (ANA) sind bei vielen Patienten mit systemischem Lupus erythematodes und anderen autoimmunen Erkrankungen erhöht.


CRP

C-reaktives Protein (CRP) ist ein Protein, das bei Entzündungen im Körper erhöht ist. Es kann als Marker für Entzündungen bei rheumatischen Erkrankungen dienen.


Blutsenkungsgeschwindigkeit

Die Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG) misst, wie schnell rote Blutkörperchen sich im Blut absetzen. Eine erhöhte BSG kann auf eine Entzündung im Körper hindeuten, einschließlich rheumatischer Erkrankungen.


HLA-Test

Ein Test auf das humane Leukozytenantigen (HLA) kann dazu beitragen, das Risiko für bestimmte Formen von Rheuma, wie etwa Morbus Bechterew, zu bestimmen.


 

Fazit: Rheuma-Anzeichen


Rheuma kann viele Formen annehmen und die Anzeichen unterscheiden sich je nach Typ. Eine Gemeinsamkeit ist, dass das Rheuma oft eine sehr schmerzhafte und einschränkende Krankheit ist, die das tägliche Leben beeinträchtigen kann.


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Bei Rheuma kann Coaching eine sinnvolle Unterstützung sein.


 

Quellen und weitere Informationen



 

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Martina Janning | Rheuma Coach & Psychologische  Beraterin

Martina Janning

Rheuma Coach & Hypnose Coach, Medizinjournalistin


Martinas Herz schlägt für Gesundheit und Medizin. Ihre Vision ist es, dass Menschen mit entzündlichem Rheuma ohne Einschränkungen tun können, was sie lieben.


Weil mehr möglich ist, als viele denken: mit einem ganzheitlichen Ansatz, der Ernährung, Stressmanagement, Achtsamkeit und ein positives Mindset verbindet.


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