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Ist es Rheuma?

Rheuma ist ein Oberbegriff für verschiedene Rheuma-Erkrankungen. Wie die Symptome sich unterscheiden, erfährst du in diesem Beitrag. Er beschreibt die Möglichkeiten der Rheuma-Behandlung und nennt Ursachen für Rheuma.


Frau ist besorgt, ob sie Rheuma hat.


Das Wichtigste in Kürze


° Es gibt nicht das eine Rheuma, sondern viele Rheuma-Erkrankungen. Die verschiedenen Rheuma-Arten haben unterschiedliche Symptome. Doch alle Rheuma-Erkrankungen bereiten Schmerzen.

° Die Beschwerden lassen sich behandeln. Heilbar ist Rheuma aktuell noch nicht.

° Die Ursachen und Auslöser von Rheuma sind vielfältig. Vorbeugen ist nicht möglich.



Inhalt | Was ist Rheuma?


Welche Rheuma-Symptome gibt es?

Rheuma: Was ist das?

Rheuma behandeln: Welche Möglichkeiten gibt es?

Was hilft bei Rheuma außer Medikamente?

Ist Rheuma heilbar?

Ab wann kann man Rheuma bekommen? Woher kommt Rheuma? - Die Ursachen

Rheuma-Diagnose: Wie wird Rheuma festgestellt?

Was ist Gelenkrheuma?

Was sind rheumatische Erkrankungen?

Der Unterschied zwischen Arthrose und Arthritis

FAQ zu Rheuma




Welche Rheuma-Symptome gibt es?


Die Symptome von Rheuma unterscheiden sich und hängen davon ab, welche Rheuma-Art jemand hat. Alle Rheuma-Erkrankungen haben jedoch ein Symptom gemeinsam: Schmerzen.


Hier einige Beispiele für die Symptome von Rheuma:


Beispiel: rheumatoide Arthritis - die Symptome

Bei der rheumatoiden Arthritis zeigen sich die Symptome an den Gelenken. Sie sind zum Beispiel geschwollen, sehr warm und schmerzen. Hinzu kommen allgemeine Anzeichen für Krankheit wie zum Beispiel Abgeschlagenheit oder Müdigkeit, erhöhte Temperatur oder Nachtschweiß. Mehr über die ersten Symptome von rheumatoider Arthritis liest du hier



Beispiel: Morbus Bechterew - die Symptome

Typische Symptome für Morbus Bechterew sind Rückenschmerzen und Schmerzen im Bereich des Kreuzbein-Darmbein-Gelenkes. Auch morgendliche Steifheit und eingeschränkte Beweglichkeit, Gelenkentzündungen und Schmerzen an der Achillessehne oder Ferse sowie Augenentzündungen können Anzeichen für Morbus Bechterew sein. Morbus Bechterew gehört zu den Spondylarthritiden.



Beispiel: Gicht - die Symptome

Anzeichen für Gicht sind heftige Schmerzen im großen Zeh. Manchmal ist das Knie- oder Sprunggelenk, das Grundgelenk des Daumens oder der Mittelfuß betroffenen. Zu den weiteren Symptomen gehören: Die Gelenke sind gerötet und geschwollen. Teilweise tritt Fieber auf.



Beispiel: Arthrose – die Symptome

Typische Symptome sind sogenannte Anlaufschmerzen, bei denen Gelenke nach einer Ruhepause weh tun. Ein weiteres Anzeichen ist Belastungsschmerz. Er tritt nach einer Belastung eines Gelenks auf und macht sich oft im Knie bemerkbar, zum Beispiel beim Treppensteigen. Bei fortgeschrittener Arthrose können Entzündungen hinzukommen, die sich durch Schwellungen und Rötungen zeigen.


 

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Rheuma: Was ist das?


"Rheuma" ist ein Oberbegriff, unter dem Mediziner und Medizinerinnen Hunderte verschiedene Krankheiten des rheumatischen Formenkreises zusammenfassen.


Meistens ist aber die rheumatoide Arthritis gemeint, wenn von Rheuma die Rede ist. In der Umgangssprache heißt rheumatoide Arthritis auch Gelenkrheuma.


Rheuma-Erkrankungen lassen sich in diese vier Hauptgruppen einteilen:

  • Entzündlich-rheumatische Erkrankungen

  • Degenerativ-rheumatische Erkrankungen

  • Chronische Schmerzsyndrome des Bewegungsapparates

  • Stoffwechselerkrankungen mit rheumatischen Beschwerden


Entzündlich-rheumatische Erkrankungen

Dabei greift das Immunsystem den eigenen Körper an. Oft richtet es sich gegen Gelenke und Sehnen, die Haut und andere Körpergewebe, manchmal sogar gegen innere Organe.


Zu den häufigsten entzündlichen Rheuma-Formen zählen:

  • rheumatoide Arthritis

  • Spondylarthritiden mit Morbus Bechterew

  • Psoriasis-Arthritis

  • Arthritis bei entzündlichen Darmerkrankungen oder reaktive Arthritis. Sie treten oft Harnwegs- oder Darminfektionen auf.

  • Kollagenosen wie zum Beispiel systematischer Lupus erythematodes oder das Sjögren-Syndrom

  • Vaskulitiden wie zum Beispiel Riesenzellarteriitis und Polymyalgia rheumatica

  • Juvenile idiopathische Arthritis


Degenerativ-rheumatische Erkrankungen

Dabei sind Gelenkknorpel oder die Wirbelsäule beschädigt oder krankhaft verändert. Das schmerzt und schränkt die Beweglichkeit ein. Degenerative-rheumatische Erkrankungen heißen Arthrosen. Sie sind die am häufigsten auftretenden chronischen Gelenkerkrankungen. Arthrosen können den Knorpel im Knie, der Hüfte, den Fingern, den Zehen betreffen. Auch die Gelenke der Wirbelsäule können befallen sein.


Anders als bei entzündlichen Rheuma-Arten machen sich bei Arthrosen die Schmerzen im Ruhezustand und ohne Belastung seltener bemerkbar.



Chronische Schmerzsyndrome des Bewegungsapparates

Dazu gehören chronischer Rückenschmerz, der Tennis-Ellbogen oder das Karpaltunnelsyndrom. Ursache ist meistens Überlastung.


Auch die chronische Schmerzkrankheit Fibromyalgie gehört in die Gruppe der chronischen Schmerzsyndrome. Fibromyalgie verursacht Schmerzen, die von Muskeln und Knochen ausgehen. Hinzu kommen weitere Krankheitszeichen wie Müdigkeit oder Schlafstörungen.



Stoffwechselerkrankungen mit rheumatischen Beschwerden

Hierzu zählt die Osteoporose, auch Knochenschwund genannt. Osteoporose kann die Folge von entzündlichem Rheuma sein. Typisch sind Knochenbrüche – auch aus nichtigem Anlass, etwa durch einen Händedruck oder durch Husten.


Ein weiterer Vertreter ist die Gicht. Bei dieser Krankheit ist der Harnsäure- oder Purin-Stoffwechsel gestört. Gichtanfälle führen zu plötzlichen, starken Schmerzen in einem Gelenk. Das Gelenk ist außerdem geschwollen, rot und übermässig warm.


 

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Rheuma behandeln: Welche Möglichkeiten gibt es?


Rheuma ist bislang unheilbar. Aber die Beschwerden lassen sich wirksam behandeln. Durch eine Behandlung schreitet das Rheuma langsamer voran. Auch ein Stillstand der Krankheit ist erreichbar - eine sogenannte Remission.


Um Rheuma zu behandeln, setzen Ärztinnen und Ärzte in der Regel Medikamente ein. Arzneimittel können die rheumatypischen Entzündungen stoppen und gegen die Schmerzen helfen.


Es gibt verschiedene Medikamente zur Behandlung von Rheuma:

  • Basismedikamente

  • Kortison

  • Schmerzmittel



Basismedikamente bei Rheuma

Diese Medikamente greifen in das Rheumageschehen ein: Entzündungen werden gedrosselt oder sie hören ganz auf.


Basismedikamente wirken erst nach einigen Wochen. Die Wirkstoffe werden auch als DMARDs (disease-modifying anti-rheumatic drugs) bezeichnet. Zu den Basismedikamenten gehören zum Beispiel Methotrexat (MTX), Leflunomid und Sulfasalazin.


Rheuma wird in der Regel nach einem Stufenschema behandelt: Zuerst nimmt die Patientin bzw. der Patient ein Basismedikament. Häufig ist es Methotrexat. Falls das Basismedikament zu wenig wirkt, kann es mit einem zweiten Basismedikament kombiniert oder auch anstelle von diesem eingenommen werden.


Sobald die Beschwerden zurückgehen, passt der Arzt oder die Ärztin die Medikamente an. Falls nötig kann die Therapie auch auf sogenannte Biologika umgestellt werden. Mehr zu Biologika im Rheuma-ABC



Kortison bei Rheuma

Kortison wirkt sofort: Schmerzen bessern sich schnell und die rheumabedingte Entzündung im Körper wird gestoppt. Kortison hilft die Zeit zu überbrücken, bis die Basismedikamente anfangen zu wirken. Dann soll Kortison langsam auf null reduziert werden.


Aber nicht bei jeder Patient:in reichen die Basismedikamente aus, um das Rheuma im Zaum zu halten und die Beschwerden zu lindern. In solchen Fällen wird Kortison weiter eingenommen – zusätzlich zur Basismedikation. Mehr zu Kortison im Rheuma-ABC



Schmerzmittel bei Rheuma

Sie helfen sofort gegen die Schmerzen und oft auch gegen die Entzündung. Aber Schmerzmittel verhindern nicht, dass das Rheuma den Körper schädigt und zum Beispiel die Gelenke zerstört.


Für die Rheuma-Therapie gilt: Je früher die Krankheit erkannt und behandelt wird, desto besser schätzen Mediziner:innen die Chancen für eine erfolgreiche Therapie ein und einen Stilstand der Krankheit (Remission) ein.



Was hilft bei Rheuma außer Medikamente?


Neben Medikamenten können Ärzte und Ärztinnen Physiotherapie und Ergotherapie verschreiben, um Rheuma-Beschwerden zu lindern. Bewegung und Ernährung können viele Rheuma-Erkrankungen verbessern.


Psychologische Unterstützung kann helfen, die psychische Belastungen zu bewältigen, die zum Beispiel durch chronische Schmerzen und körperliche Einschränkungen entstehen können.



Physiotherapie

Übungen zum Kräftigen und Dehnen, aber auch Massagen können helfen, die Beweglichkeit zu erhalten und Verspannungen zu lösen, die oft als Folge von Rheuma entstehen.



Ergotherapie

Sie kann dazu beitragen, schädigende Bewegungsmuster zu verändern und Verhalten zu erlernen, dass die Gelenke schützt. Das hilft Rheuma-Beschwerden zu verbessern.



Ernährung

Ernährung kann helfen, die Beschwerden von rheumatischen Erkrankungen zu lindern. Bei Gicht hat sich eine entsprechende Diät als erfolgreich erwiesen. Bei entzündlichen Rheumaerkrankungen berichten viele Betroffene, dass eine rheumagerechte Ernährung ihre Symptome gebessert hat.


Auch bei einer Arthrose mit entzündlichen Anteilen kann eine antientzündliche Ernährung helfen, weil sie die Entzündungen dämpfen kann. Leckere Rezepte für eine antientzündliche Ernährung findest du hier



Bewegung

Körperliche Aktivität hält die Gelenke funktionstüchtig, kräftigt die Muskeln und mildert Schmerzen. Bewegung und Sport verbessern auch das psychische Wohlbefinden.


Welche Art von Bewegung und Sport guttut und Spaß macht, kann jeder für sich selbst herausfinden. Bei starken Rheuma-Symptomen fragst du am besten deine Ärzt:innen oder eine Physiotherapeut:in um Rat, welche Sportarten für dich zu geeignet sind.



Psychologische Unterstützung

Eine chronische Erkrankung wie Rheuma kann auf die Psyche schlagen. Von Menschen mit rheumatoider Arthritis ist bekannt, dass sie häufiger eine Depression entwicklen als gesunde Menschen. Psychologische Unterstützung kann helfen, es nicht so weit kommen zu lassen.


Um nach der Erkrankung wieder ins Gleichgewicht zu kommen und Zukunftsperspektiven zu entwickeln, kann Coaching eine sinnvolle Unterstützung sein. Coaching ist auch eine gute Hilfe, um Stressmuster zu erkennen und ihrer schädlichen Wirkung auf Rheuma zu begegnen. Hier erfährst du mehr zum Zusammenhang von Rheuma und Stress



Ist Rheuma heilbar?

Bislang ist Rheuma unheilbar. Die Krankheit kann aber zum Stillstand gebracht werden. Mediziner:innen nennen das Remission.


Eine Remission wird von Betroffenen vielfach wie eine Heilung wahrgenommen, weil sie vom Rheuma nichts oder kaum was merken. In der Regel müssen die Basismedikamente aber weiter genommen werden.



Ab wann kann man Rheuma bekommen?


Rheuma kennt kein Alter. Babys können genauso Rheuma bekommen wie alte Menschen. Frauen sind häufiger von Rheuma betroffen als Männer. Fachleute bringen dies mit dem weiblichen Immunsystem in Verbindung.


In den Wechseljahren bekommen Frauen häufiger Rheuma als in der Zeit davor. Als Grund dafür werden die abnehmenden Geschlechtshormonen angesehen. Die Östrogene wirken zuvor schützend.



Woher kommt Rheuma? - Die Ursachen


Die einzelnen Rheuma-Arten haben unterschiedliche Ursachen:

  • Chronische Entzündungen: Sie werden meistens durch Störungen im körpereigenen Abwehrsystem verursacht und heißen Autoimmunkrankheiten. Ein Beispiel ist die rheumatoide Arthritis.

  • Abbau und Verschleiß von Knorpelgewebe. Das kann durch das Altern oder dauerhafte Überlastung geschehen. Beispiel: Arthrose

  • Störungen im Stoffwechsel. Gicht ist ein Beispiel.


Es sind verschiedene Faktoren bekannt, die Rheuma-Erkrankungen begünstigen. Auf einige davon haben wir keinen Einfluss. Beispiele sind:

  • das Geschlecht

  • das Alter

  • die genetische Veranlagung


Andere Risikofaktoren hat jeder Mensch selbst in der Hand. Dazu zählen:

  • Rauchen Wer raucht, hat ein deutlich erhöhtes Risiko, rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew, systemischen Lupus erythematodes oder Psoriasisarthritis zu bekommen.

  • Übergewicht Zu viele Pfunde auf den Rippen erhöhen das Risiko, an rheumatoider Arthritis zu erkranken. Nicht nur für rheumatoide Arthritis gilt: Fettgewebe heizt Entzündungsprozesse an.


Eine Rheuma-Erkrankung kann durch sehr verschiedene Dinge ausgelöst werden. Als Auslöser kommen zum Beispiel in Betracht:

  • Infektionen mit bestimmten Viren oder Bakterien

  • Stress

  • Luftverschmutzung

  • durchlässige Darmbarriere


Rheuma-Diagnose: Wie wird Rheuma festgestellt?


Es gibt verschiedene Arten von Rheuma, und die Diagnose kann sich von Fall zu Fall unterscheiden. In der Regel wird der Rheumatologe oder die Rheumatologin die Patient:in zunächst körperlich untersuchen und eine Anamnese machen, um die Symptome zu erfassen.


Körperliche Untersuchung

Die Ärzt:in untersucht die Gelenke der Patient:in auf Schmerzen, Schwellungen, Rötungen und eingeschränkte Beweglichkeit.


Anamnese

Die Ärzt:in stellt Fragen zu den Symptomen wie Schmerzen, Steifheit und Schwellungen in den Gelenken, zur medizinischen Vorgeschichte der Patient:in und ihrer oder seiner Familiengeschichte.


Danach können weitere Test folgen, um die Diagnose zu bestätigen. Weitere Tests sind zum Beispiel:

  • Blutuntersuchungen

  • Bildgebende Verfahren


Blutuntersuchungen

Es werden bestimmte Entzündungsmarker im Blut (wie CRP und ESR) bestimmt, aber auch Rheumafaktoren und andere Autoantikörper im Blut nachgewiesen.


Bildgebende Verfahren

Sie können Veränderungen in den Gelenken und im umgebenden Gewebe zeigen. Zu den bildgebenden Verfahren gehören zum Beispiel:

  • Röntgenaufnahmen

  • Ultraschall

  • MRT, auch MRI genannt

  • Rheuma-Scan


In manchen Fällen kann es erforderlich sein, eine Gewebe- oder Gelenkprobe zu entnehmen, um die Diagnose zu bestätigen oder um die Art des Rheumas zu bestimmen.


Die Diagnose von Rheuma kann schwierig sein, weil die Symptome oft denen von anderen Krankheiten ähneln. Es kann eine Zeit dauern, bis die richtige Diagnose gestellt werden kann.



Was ist Gelenkrheuma?


Im Volksmund wird rheumatoide Arthritis häufig Gelenkrheuma genannt, weil diese Rheuma-Erkrankung die Gelenke betrifft. Manche Menschen sprechen auch von rheumatischer Arthritis. Gelenkrheuma ist eine Autoimmunkrankheit für die Gelenkentzündungen typisch sind.



Was sind rheumatische Erkrankungen?


Es gibt mehr als 100 verschiedene rheumatische Erkrankungen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • rheumatoide Arthritis

  • Morbus Bechterew

  • Psoriasis-Arthritis

  • systematischer Lupus erythematodes

  • Sjögren-Syndrom

  • Juvenile idiopathische Arthritis

  • Arthrose

  • Fibromyalgie

  • Gicht


Der Unterschied zwischen Arthrose und Arthritis


Arthrose und Arthritis werden oft verwechselt. Kein Wunder: Sie haben auf den ersten Blick Gemeinsamkeiten. Auf beide trifft folgendes zu:

  • ist eine Gelenkerkrankung

  • bereitet Gelenkschmerzen

  • führt zu eingeschränkter Beweglichkeit am Morgen

  • Gelenke sind gerötet, geschwollen und heiß


Beide Krankheiten können auch zusammen auftreten. Bei fortgeschrittener Arthrose kann durch Reibung eine Arthritis hinzukommen.


Ein deutlicher Unterschied liegt in der Ursache der beiden Krankheiten:

  • Arthrose entsteht durch Verschleiß eines Gelenks.

  • Arthritis ist die Entzündung eines Gelenks. Sie kann verschiedene Ursachen haben:

  • Eine Autoimmunreaktion wie bei rheumatoider Arthritis

  • Eine Infektion, bei der Keime in ein Gelenk einwandern

  • Eine Stoffwechselerkrankung wie bei Gicht


Bei genauen Hinsehen zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Symptomen von Arthrose und Arthritis.


Symptome im Vergleich

​Arthrose-Symptome

Arthritis-Symptome

Schmerzlinderung in Ruhe

​Schmerz in Ruhe

Schmerz bei Bewegung/Belastung

Schmerz lässt nach bei Aktivität

Morgens Anlaufschmerzen

​Morgensteifigkeit > 30 Minuten

Gefühl, fit zu sein

Krankheitsgefühl

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